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Wahlverteidiger

Grundsätzlich hat jeder Beschuldigte das Recht, sich durch einen selbst gewählten Rechtsanwalt (auch Strafverteidiger oder Wahlverteidiger genannt) vertreten zu lassen.

Dieses Recht eines Beschuldigten besteht zu jedem Zeitpunkt eines Strafverfahrens. Hierzu gehören insbesondere das Vorverfahren (auch Ermittlungsverfahren genannt), das Zwischenverfahren und die Hauptverhandlung, gleich welche Instanz. Selbst im Rahmen der Strafvollstreckung darf sich ein Verurteilter grundsätzlich eines rechtlichen Beistandes bedienen.

Für eine effektive Strafverteidigung ist es stets sinnvoll, frühstmöglich einen Rechtsanwalt zu Rate zu ziehen, um rechtzeitig in bestehende Ermittlungen etc. eingreifen und die Rechte eines Beschuldigten von Anfang an wahren zu können. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter der Rubrik [ Einschaltung eines Strafverteidigers ].

Soweit ein Beschuldigter bspw. aus finanziellen Gründen keinen Strafverteidiger beauftragen kann, ist in bestimmten Fällen die Beiordnung eines Rechtsanwalts als so genannter Pflichtverteidiger möglich und erforderlich. Weitere Informationen zur Pflichtverteidigung erhalten Sie [ hier ].

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Das Recht

ist eine Gewalt,

die der Gewalt

das Recht streitig macht.

(Hans Kudszus)